Der Gedenkstein von Serravalle

Nach vier Jahren harten Kämpfen liegt die Hoffnung auf Frieden in einer schwachen weißen Flagge inmitten von Kanonenrauch

In der Nähe von Serravalle im Gemeindegebiet von Ala, kennzeichnet ein Gedenkstein aus Marmor den exakten Ort an dem am 29. Oktober 1918 eine Delegation des habsburgischen Heers die weiße Fahne gehisst hatte und den Feind zum Aufheben der Kämpfe aufforderte. Die Vertreter wurden in die Villa Malfatti in Avio und Villa Guerrieri Gonzaga in Borghetto aufgenommen, von hier aus wurden sie anschließend in die Villa Giusti in Padua gebracht, in der am 4. November 1918 der Waffenstillstand unterzeichnet wurde.

In der Nähe des Gedenksteins andere Zeugen der Präsenz des italienischen Heers, das ab diesem Zeitpunkt keinen Schuss mehr abfeuerte. In La Villetta, in der Nähe von Chizzola, liegt ein breiter Tunnel, in der die Truppen vor den Bombardierungen Unterstand suchten. In der Ortschaft Marani sieht man einen langen überdachten Schützengraben, der durch Weinberge verläuft und bis zum Bergabhang reicht. Oberhalb von Ala, Sitz des Italienischen Kommandos, führt ein steiler befahrbarer Weg bis nach Sega, hier kann man die Artillerie-Posten besichtigen, wie jene der Busoni.

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