In der Natur – mit Respekt
Gute Praktiken für den Besuch von Naturstätten
Die Schönheit unserer Naturstätten ist ein gemeinsames Erbe. Um die Integrität der Ökosysteme zu bewahren und allen einen wertvollen Naturerlebnis zu ermöglichen, laden wir dich ein, diese internationalen Richtlinien für minimale Umweltbelastung zu beachten.
1. Bewusst planen
Naturschutz beginnt bereits vor der Abreise. Informiere dich über Wettervorhersagen, örtliche Vorschriften und Schutzgebiete. Eine sorgfältige Vorbereitung verringert Risiken für dich und vermeidet Maßnahmen, die die Natur schädigen könnten.
2. Auf markierten Wegen bleiben
Bewege dich und mache Pausen nur auf belastbaren Flächen. Das Einhalten der markierten Wege verhindert Bodenerosion und schützt die Wildpflanzen entlang der Pfade. Vermeide Abkürzungen, um die Stabilität der Hänge nicht zu gefährden.
3. Müll korrekt entsorgen
Folge dem Prinzip „Alles wieder mitnehmen“: Alles, was du mitbringst, muss wieder zurückgenommen werden. Auch organische Abfälle wie Obstschalen oder Essensreste dürfen nicht zurückgelassen werden, da sie die Ernährung der Wildtiere stören und die Landschaft beeinträchtigen.
4. Alles an seinem Platz lassen
Das beste Souvenir ist ein Foto. Sammle keine Blumen, Pilze, Steine oder andere Naturgegenstände – jedes Element spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem des Ortes. Die Umwelt intakt zu lassen, ermöglicht auch zukünftigen Besuchern, die gleiche natürliche Schönheit zu genießen.
5. Kein offenes Feuer
Feuer stellt eine der größten Bedrohungen für Wälder und Wiesen dar. Nutze nur ausgewiesene Grillplätze oder Campingkocher, wo erlaubt. Stelle stets sicher, dass jede Wärmequelle vollständig gelöscht ist, bevor du gehst.
6. Wildtiere respektieren
Beobachte Tiere aus sicherer Entfernung, ohne ihr Verhalten zu stören. Nähern oder füttern verboten: menschliche Eingriffe verursachen Stress und gefährden Jungtiere.
7. Ruhe und persönlichen Raum wertschätzen
Die Natur ist ein Raum der Erholung für alle. Sprich leise und respektiere die Ruhe anderer Wanderer. Durch rücksichtsvollen Umgang auf den Wegen kann jeder Besucher vollständig in die Umgebung eintauchen.
