Suono Di-Vino
Wo? Palazzo de Probizer, Isera
Wann? Sonntag 10., 17. und 24. Mai. Sonntag 7. Juni 2026
Musikalischer Mai in Isera
Im Palazzo de Probizer trifft Musik auf landwirtschaftliche Produkte und erlesene Weine – eine besondere Verbindung in Zusammenarbeit mit der Associazione Sonata Islands, La Casa del Vino della Vallagarina und lokalen Produzenten.
Die beliebten Veranstaltungen von “Suono di-Vino” kehren zurück und richten sich an ein ausgewähltes Publikum, um ein intensives Erlebnis von Klang und Geschmack zu ermöglichen. Im eleganten Saal aus dem 18. Jahrhundert im ersten Stock des Palazzo de Probizer finden vier Kammermusikkonzerte statt, jeweils gefolgt von einer Weinverkostung aus der Vallagarina, angeboten von La Casa del Vino, einer Genossenschaft zur Förderung der Region und ihrer Produkte.
Die von der Associazione Sonata Islands eingeladenen und vom künstlerischen Leiter Emilio Galante ausgewählten Künstler sind international renommierte Musiker und treten in einen Dialog mit einigen der besten Produzenten der Vallagarina.
Programm:
- Sonntag, 10. Mai
“The Rite Duo” mit Marco Rinaudo und Stefano Visintainer, Klavier zu vier Händen.
Werke von Respighi und Stravinsky
The Rite Duo widmet sich aktiv einer Reihe von Projekten rund um das umfangreiche Repertoire für Klavier zu vier Händen und zwei Klaviere. Besonders hervorzuheben sind La Musica dello Scandalo, das den Ballets Russes-Werken Le Sacre du Printemps von Igor Stravinsky und Parade von Erik Satie gewidmet ist, das Konzert Suggestions: Dancing the Images, ein zugleich atmosphärisches und dynamisches Programm mit eindrucksvollen Werken wie Bilder aus Osten von Robert Schumann und den Walzern op. 39 von Johannes Brahms, sowie das Projekt Di fontane e pupazzetti.
The Rite Duo trat nicht nur in Italien, sondern auch in Portugal, Spanien und Irland auf.
- Sonntag, 17. Mai
“Amèrica Latina” mit Emilio Galante – Flöte – und Lorenzo Liuzzi – Klavier.
Werke von D’Rivera, Pascoal, Mehmari, Galante und Liuzzi
Ein klassisches Kammermusikensemble wird durch das Repertoire eines Kontinents, in dem Genregrenzen niemals ein Hindernis waren, an die Grenze zwischen Komposition und Improvisation geführt. Die Musik des kubanischen Komponisten Paquito D'Rivera (Vals Venezolano) verbindet sich mit Werken großer und innovativer brasilianischer Komponisten wie Hermeto Pascoal mit Forró Brasil sowie des jüngeren André Mehmari mit dem bezaubernden Stück Clara.
Auf dem Programm stehen außerdem Originalkompositionen, inspiriert von brasilianischen Musikern: Hermeto, eine Hommage an den großen Musiker, der im September 2025 verstorben ist, Choro pro Guinga, Egberto, Cinq vues du Chateau und Samba do Peixinho.
- Sonntag, 24. Mai
“Harmonica and Piano” mit Santo Albertini – chromatische Mundharmonika – und Edoardo Bruni – Klavier.
Werke von Bach, Dvořák, Bruni und Morricone
Die Mundharmonika ist heute nur noch selten im Konzertsaal zu hören. Dabei sind die Möglichkeiten dieses Instruments enorm, vielleicht sogar größer als die vieler anderer Blasinstrumente: Ihr Tonumfang überschreitet vier Oktaven, außerdem können Doppelgriffe und Akkorde gespielt werden. Im Gegensatz zu allen anderen Blasinstrumenten entstehen die Töne nicht nur durch Ausatmen, sondern auch durch Einatmen.
Die chromatische Mundharmonika ermöglicht dank ihres außergewöhnlichen Tonumfangs und der Fähigkeit — im Unterschied zur diatonischen Mundharmonika — alle zwölf Töne der chromatischen Skala zu spielen, die Aufführung praktisch jeder musikalischen Komposition. Zu hören sind Werke von Johann Sebastian Bach, Antonín Dvořák, Antonio Bartolomeo Bruni und Ennio Morricone.
- Sonntag, 7. Juni
“The flute between the 18th and 20th centuries” mit Elena Cornacchia – Flöte – und Giorgio Costa – Klavier.
Werke von Bach, Schubert und Prokofjew
Das Duo Elena Cornacchia und Giorgio Costa präsentiert ein Programm zwischen Barock, Romantik und Moderne. Die Sonate g-Moll BWV 1020 von Johann Sebastian Bach entspricht dem Schema der italienischen Sonate jener Zeit. Die Sonate a-Moll für Arpeggione und Klavier D 821 von Franz Schubert, ursprünglich für das Arpeggione — ein wenig erfolgreiches sechssaitiges Hybridinstrument — geschrieben, wird heute auch auf Flöte, Violoncello oder Viola aufgeführt und bildet eine einzigartige Verbindung zwischen Gitarrentechnik und klassischer Ausdruckskraft.
Die Sonate D-Dur op. 94 von Sergei Prokofiev vereint Frische der Erfindung mit lebendigem Humor bereits im ersten Moderato, das von melodischer Kantabilität geprägt ist.
Eintritt frei, freiwillige Spende erbeten. Reservierung erforderlich unter info@sonataislands.com.
Info und Landkarte
Palazzo de Probizer
Piazza S.Vincenzo, 1
38060 Isera (TN)
info@sonataislands.com
www.sonataislands.com/
Social:
Öffnungszeiten
An den Sonntagen, 10., 17. und 24. Mai sowie 7. Juni 2026, jeweils um 18 Uhr
Eingang
Eintritt nur mit Reservierung und verpflichtender Spende, solange Plätze verfügbar sind (ca. 50 Plätze). Reservierung unter: info@sonataislands.com




